• Kühlen und Gefrieren im Haushalt
  • Tips zur modernen Vorratshaltung 
    zusammengestellt von Wolfgang Schmitz (01.2000)
    hieran wird noch gearbeitet, Bitte um Geduld
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    ... und immer schön cool bleiben ...

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  • 0. zuständiger Werks-Kundendienst bei Blomberg- / De Dietrich-Kühlgeräten
  • 1. Aufgetautes wieder Einfrieren ?
  • 2. Energiespar-Tipps             (Temperatureinstellungen )
  • 3. Richtige Ordnung im Kühlschrank
  • 4. Was bedeutet eigentlich .... ? (Erklärung von Begriffen in der Kühltechnik) hieran wird noch gearbeitet, Bitte um Geduld
  • 5. Truhe oder Schrank ?
  • 6. Die richtige Größe für x Personen
  • 7. Standorte für Kühlmöbel
  • 8. Richtig vorbereiten und verpacken zum Einfrieren hieran wird noch gearbeitet, Bitte um Geduld
  • 9. Was bleibt wo wie lange frisch ? hieran wird noch gearbeitet, Bitte um Geduld
  • 10. Mehrzonen-Kühlschränke
  • 11. Bauformen (Standgerät / Einbaugerät / Unterbaugerät / integriertes Einbaugerät)
  • 12. Kühlschrank undicht ?
  • 13. Ein Kühlschrank geht online
  • 14. Störungshilfen / FAQ

  • Aufgetautes wieder Einfrieren ?
    Frage: Neulich haben Gäste zum Grillen abgesagt, alle Lammkoteletts und Würstchen waren aber schon aufgetaut. Meine Freundin meinte nun, ich hätte das auch wieder in die Gefriertruhe packen können. Ich kann mir das nicht vorstellen. Schließlich  steht auf jeder Tiefkühlpackung, daß einmal Aufgetautes nicht wieder eingefroren werden soll. 
    test 7/99 antwortete hierauf: "In der Tat steht dieser Hinweis mittlerweile sogar EU-weit auf jeder Tiefkühlpackung. Es handelt sich dabei aber  um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Denn die Lebensmittel sind ja durch das erste Einfrieren und Auftauen nicht schädlich geworden. Das erneute Einfrieren ist in Ordnung,  solange die Lebensmittel zu diesem Zeitpunkt (des erneuten Einfrierens) noch so beschaffen sind, daß Sie sie auch sofort zum Verzehr zubereiten würden. Ihre Beschaffenheit muß ganz einfach einwandfrei sein, sie müssen noch gut riechen und insgesamt einen guten Eindruck machen. Selbst rohes Fleisch können Sie wieder einfrieren. Das ist auf jeden Fall besser, als es aufgetaut noch zwei Tage im Kühlschrank stehen zu lassen, um es dann endlich zu braten. Denn Einfrieren stoppt ja den mikrobiologischen Verderb. Allerdings macht das Wiedereinfrieren empfindliche Zellstrukturen von Lebensmitteln nicht besser. Die geringsten Qualitätsverluste treten bei Fleisch und Fisch auf, wenn alles schonend aufgetaut wurde - also langsam im Kühlschrank. Es sollte auch gekühlt aufbewahrt werden. Gemüse und Obst dagegen bekommt schnelleres Auftauen besser. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, die wieder eingefrorenen Lebensmittel oder Gerichte zu markieren, denn sie sollten bald verzehrt werden. Ihr Geschmack - vor allem bei Fettreichem - kann sich mit der Zeit auch in der Gefriertruhe verändern." (mehr zum Thema Gefrieren in der Zeitschrift "test" Juli 1999, Stiftung-Warentest)
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    Energiesparen beim Kühlen und Gefrieren
    Der auf dem Energielabel angegebene Jahresstromverbrauch wird unter Laborbedingungen ermittelt und entspricht nicht der 
    täglichen Haushaltspraxis. Wieviel Strom ein Kühl- oder Gefrier-Gerät tatsächlich benötigt, hängt maßgeblich von Aufstellungsort und Nutzerverhalten ab: 
    Kühl- oder Gefriergeräte nicht unmittelbar neben Heizung oder Herd stellen und direkte Sonnenbestrahlung vermeiden. 
    Gefriergeräte möglichst in kühler Umgebung, z.B. im Keller, aufstellen. Eine um 1 Grad niedrigere Umgebungstemperatur senkt den Stromverbrauch um ca. 4 Prozent ! 
    Siehe auch hier!
    Das schwarze Lüftungsgitter an der Geräterückseite unbedingt freihalten, damit die Luft am Wärmetauscher gut zirkulieren kann. Diesen 1-2 mal jährlich entstauben.
    Die Innentemperatur sollte im Kühlschrank +5 bis +8°C und 
    im Gefrierschrank -18°C betragen. Niedrigere Temperaturen erhöhen nur den Stromverbrauch. 
    Im Urlaub (außer Haus natürlich) kann die Temperatur im Kühlschrank um bis zu 9° auf 14°C erhöht werden und bei mindestens 2 Wochen langer Abwesenheit sollte der Kühlschrank ganz abgeschaltet werden. Eine geöffnete Tür verhindert dann Schimmelbildung im Gerät. 
    Die Türen immer nur kurz öffnen, Gutes Sortieren spart Suchen und Strom.  Nur bereits abgekühlte Speisen in den Kühlschrank (und besonders in den Gefrierschrank) stellen, ein vorhergehendes Wasserbad kann das Abkühlen beschleunigen. 
    Die gekühlten Lebensmittel (Milch, Brotaufstriche) nur kurzzeitig aus der Kühlung nehmen, damit sie sich nicht zu sehr erwärmen.  Gefriergut im Kühlschrank auftauen, so kann die gespeicherte Kälte dort genutzt werden. Allerdings dauert das Auftauen länger. 
    Bei Geräten ohne Abtauautomatik regelmäßig die Reifschichten abtauen, bevor sie mehrere Millimeter dick sind.  Dichtungen sauber halten, damit sie gut schließen. Defekte Dichtungen ersetzen. 
    Ein Zeichen für schlecht schließende Dichtungen ist ein schnelles Vereisen des Gerätes. 
    Wenn Sie einen Gefrierschrank oder eine -Truhe haben, braucht ihr Kühlschrank kein Gefrierfach und sie können bis zu 40% Energie beim Kühlschrank einsparen.  Achten Sie beim Neukauf auf die Energieklassen: 
    Bei einer angenommenen Lebensdauer von 15 Jahren können die Stromkosten den Anschaffungspreis überschreiten. Nur Modelle der Energieklasse A arbeiten wirklich sparsam. 
    Stiftung-Warentest errechnete im test-Heft 7/99 einen Vorteil von DM 280,-- zugunsten eines A-Gerätes im Vergleich zu einem C-Gerät, das zwar  in der Anschaffung um DM 500,-- billiger war.
    Der Nutzinhalt eines Kühlschranks sollte in einem 1-2 Personen-Haushalt etwa 120 bis 140 Liter betragen, für jede weitere Person zuzüglich 60 Liter. Ein Tiefkühlfach ist nur dann erforderlich, wenn kein separates Gefriergerät zur Verfügung steht; denn ein Kühlschrank mit 4-Sterne-Fach verbraucht bis zu 40% mehr Strom, als ein gleichgroßes Modell ohne Sterne-Fach.  Der Nutzinhalt eines Gefriergerätes ist für den Normalhaushalt mit 40-80 Litern pro Person ausreichend. Gartenbesitzer, Jäger, Angler, ländliche Haushalte etc. sollten mit mindestens 100 Litern pro Person rechnen. 
    Die Super-Schaltung des Gefriergeräts ist nur dann einzuschalten, wenn Sie mehr als die Hälfte des Gefriervermögens Ihres Geräts auf einmal einfrieren wollen. Gefriertruhen brauchen zwar mehr Stellfläche, sind aber in der Anschaffung billiger und verbrauchen etwa 25% weniger Strom als Standgeräte. Beim Öffnen entweicht auch kaum Kälte. Sie sind allerdings nicht so einfach zu beladen; vor allem für kleine Personen ist es schwer, den Boden zu erreichen. 
    Schalten Sie 3 Stunden vor dem Abtauen die Super-Schaltung ein, damit Ihr Gefriergut eine Kältereserve bekommt und nicht so schnell antaut. Wickeln Sie das Gefriergut während des Abtauens in Zeitungspapier zur Isolation. Mehrere Behälter mit heißem Wasser, im Gefriergerät verteilt aufgestellt, beschleunigen das Abtauen. Kratzen und brechen Sie nicht an den Eisschichten, dieses kann den Kühlmittelkreislauf beschädigen.  Der beste Stellplatz für ein Gefriergerät ist ein kühler Kellerraum. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Klimaklassen der Geräte: N = 16 - 32°C (f.d. Küche) 
    SN = 10 - 32 °C (f.d. Keller) 
    ST = 18 - 38 °C (Tropenstandard) 
    T  = 18 - 43 °C (wie vor) 
    Bei diesen Temperaturen arbeiten die Geräte optimal. 
    Nicht nur im Gefrierfach, sondern auch im Kühlschrank dauert es lange Zeit, bis die eingelegten Lebensmittel heruntergekühlt sind. Gleichzeitig erwärmen sich die bereits eingelagerten Speisen. Es dauert "erschreckend" lange, bis alles die vorgesehene Temperatur (wieder) erreicht hat. Nach 24 Stunden kann die Temperatur immer noch 1-2 Grad zu hoch sein, wenn nicht sogar schon weitere Speisen zugelegt wurden. 
    Die nebenstehende Grafik (aus dem test-Heft 01/2000 der Stiftung-Warentest) verdeutlicht das beispielhaft.
    Temperaturanstieg nach dem Einlagern von Speisen
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    Ordnung im Kühlschrank
    Bei den modernen No-Frost-Geräten und bei Kühlschränken mit dynamischer Kühlung herrscht im ganzen Gerät die gleiche Temperatur. Ein Ventilator verteilt dort die kalte Luft gleichmäßig. Deshalb können dort die Lebensmittel an beliebiger Stelle einsortiert werden. 
    In herkömmlichen Kühlschränken gibt es kältere und wärmere Zonen. Dort sollte jedes Lebensmittel den richtigen Platz bekommen, damit es lange frisch bleibt. 
    Alle Lebensmittel sollten zudem gut verpackt sein, damit sich Geruch und Geschmack nicht übertragen. 
    Damit wird auch das Austrocknen vermieden und die Kondenswasserbildung (Vereisung) eingeschränkt. 
    Lebensmittel die wenig Kühlung brauchen und/oder streichfähig bleiben sollen gehören nach oben. Z.B.: Halbkonserven, Dressings, Marmelade. 
    Joghurt, Quark u.a. Milchprodukte eine Etage tiefer. 
    Getränke, Eier, Butter, Margarine in die Fächer in der Tür. 
    Die kältesten Stellen sind die Rückwand am Verdampfer und unten auf der Glasplatte, dorthin gehören leicht verderbliche Lebensmittel, wie Wurst, Fleisch, Fisch und Eierspeisen. Bereits gegarte Speisen halten sich hier 2 Tage länger als oben. 
    Obst und Gemüse werden in den Fächern unter der Glasplatte untergebracht, dort ist es 2-3° wärmer als im oberen Teil. 

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    Mehrzonenkühlgeräte
    sorry, noch in Arbeit...
    leider noch nicht fertig 
    bitte cool bleiben...


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    Kühlschrank - Bauformen
    Die meisten Kühlschränke stehen wohl in der Küche. Für Einbauküchen sind aber nicht alle Geräte geeignet. 
    So gibt es z.B. das Standmodell, welches freistehend neben andere Schränke aufgestellt werden kann. 
    Es ist normalerweise 85 cm hoch, hat eine Arbeitsplatte und wird Tischkühlschrank genannt. 
    Ist die Arbeitsplatte abnehmbar oder garnicht vorhanden, handelt es sich um ein Unterbaugerät. So kann man 
    es unter eine Küchenarbeitsplatte in eine 60 cm breite Nische schieben. Wichtig ist hierbei die notwendige 
    Belüftung. Diese erfolgt entweder von vorne unten durch die Sockelleiste oder es muß ein Schlitz hinten in die 
    Küchenarbeitsplatte gesägt/gefräst werden. 
    Wenn das Kühlgerät einen Dekorrahmen besitzt, kann man es an die Gestaltung und Farbe der Küchenfront 
    anpassen, indem man eine bis ca. 4mm dicke Kunststoff- oder Furnierplatte in diesem Rahmen befestigt.
    Einbaugeräte haben eine Breite von nur 54 bis 58 cm, damit sie in einen 60cm breiten Schrank eingeschoben 
    werden können. Hierbei ist auch ein erhöhter Einbau möglich. Der Schrank sollte im hinteren Bereich die 
    Belüftung des Geräts nach oben ermöglichen. Einbaugeräte sind meist dekorfähig, haben also diesen Dekorrahmen. 
    Zur Zeit im Trend liegen aber auch Geräte mit Edelstahlfronten oder farbig lackierten Fronten. 
    Weiterhin gibt es noch die integrierten Einbaugeräte, bei welchen die (Holz-)Tür des Umbauschranks mit der 
    Gerättür verbunden wird. Öffnet man die Schranktür, wird die Gerätetür mitgeöffnet. Entweder wird hierzu die 
    Gerätetür über einen Schleppmechanismus mit der Möbeltür gekoppelt oder die Möbeltür wird fest mit der 
    Gerätetür verschraubt. Im zweiten Fall haben beide Türen gemeinsame Scharniere. 
    Ein Testbericht über Einbaukühlschränke findet sich im test-Heft 1/2000 der Stiftung-Warentest.

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    Wasser läuft aus der Tür des Kühlschranks
    Ein Kunde fragte mich neulich: 

     gerade an heißeren Tagen beobachte ich, daß
     Wasser aus meinem Kühlschrank läuft (ca. 50ml/Tag).

     Gibt es einen Grund dafür (Alter, Dichtung...)?

     Es ist ein ca. 10 Jahre alter Einbaukühlschrank.

     Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen!

     Vielen Dank! ...

     

    Sehr geehrter Herr xxx, 

    es handelt sich möglicherweise (Ferndiagnose schwierig)
    um Kondenswasser.
    Die feuchte Raumluft schlägt beim Öffnen des
    Kühlschranks hinten am Verdampfer nieder und gefriert dort zunächst. Durch die Abtau-Automatik
    verflüssigt sich das Wasser später wieder und sollte dann
    eigentlich über eine Auffangrinne und einen Schlauch nach hinten unten zum Kompressor fließen und auf seiner heißen Oberseite in einer Schale verdampfen.
    Wahrscheinlich ist aber diese Rinne oder der Schlauch verstopft (meist ein rötlicher "Glibber").
    Fahren Sie doch mal mit einem Stückchen Draht ca. 20 cm in den Schlauch.
    Eventuell liegt es aber auch am zu häufigen Öffnen oder
    zu langem Offenhalten der Kühlschranktür (gerade an heißen, schwülen Tagen), so daß die Kondenswassermenge einfach zu groß ist ?

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    Störungshilfen / FAQ
    Störungshilfe / FAQ zu Kühlgeräten
    FAQ Kühlung Teil 2
    FAQ Kühlung Teil 3
    FAQ Kühlung Teil 4
    FAQ Kühlung Teil 5
    FAQ Kühlung Teil 6
    FAQ Kühlung Teil 7

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    Ein Kühlschrank geht online
    50 dänische Familien erproben in den kommenden Monaten (ab Ende April 2000) einen Kühlschrank mit eingebautem Internet-Anschluss. Das von Electrolux entwickelte Gerät mit der Bezeichnung Screenfridge besitzt in der Tür einen Computerschirm mit festem Internetanschluss. Darauf können die Nutzer per Fingerdruck ihre Einkaufslisten schreiben und als E-Mail an nahe gelegene Supermärkte oder Fachgeschäfte schicken. Durch einfachen Fingerdruck abrufbar sollen Angaben sein, die man normalerweise vor dem Verlassen des Hauses möglichst schnell haben will, wie Wetterbericht und Verkehrsmeldungen.  "Kühlschrank an Supermarkt: 4 frische Eier, bitte." ist es Dir auch so kalt ?
    Näheres unter: 
    http://www.electrolux.com/screenfridge/